Selbstliebe – sagen, was ich an mir mag

Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht, was ihr an euch mögt, vielleicht sogar richtig gut findet, was ihr gut macht, was euch, in euren Augen, besonders macht?

Findet ihr es peinlich jemand diese Dinge zu erzählen, weil ihr nicht großkotzig rüberkommen möchtet, sondern lieber bescheiden?

So geht es mir jedenfalls, und ich habe mitbekommen, dass ich damit nicht alleine bin.

Kann uns jemand anderes lieben, wenn wir uns klein machen, uns selbst nicht mögen?

Ich denke nicht, jedenfalls nicht auf Dauer.

Und klar kennen wir alle diese Menschen, die sich als den Mittelpunkt des Universums begreifen und meinen die Einzigen auf dieser Welt zu sein, die wissen, wie es geht. Oder die Schönsten sind. Nein, darum geht es mir nicht. Es geht darum, seine Schwächen UND Stärken zu kennen. Und zu ihnen zu stehen.

Ich durfte gestern eine wundervolle Übung machen, bei der es darum ging, einer anderen Person zu erzählen, was man an sich mag, gut kann, vielleicht sogar liebt.

Das war gar nicht so einfach, und hat doch verdammt gut getan. Ich kann sehr empfehlen es mal auszuprobieren, und wenn es zu schwer ist es jemanden zu erzählen, es einfach für sich selbst aufzuschreiben.

Nehmen wir uns dafür die Zeit, oder warten wir, dass wir diese Dinge von jemand anderen gesagt bekommen?

Was macht ihr?